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Tiefes Register (e – as, a)
Der Klang ist warm und intensiv sowie etwas stumpf. Im Piano ist die Wirkung weich, im Forte tritt der raue Schalmeiencharakter stärker hervor. Die tiefsten Töne werden gelegentlich mit gestopften Horntönen verglichen. Ein Pianissimo ist in diesem Register nicht spielbar.
Mittleres Register (a, b – c2)
Der Hauptklangbereich des Englisch Horns, das den Tonumfang der Oboe in die Tiefe fortsetzt. Der Klang ist sehr wandlungsfähig, die Gefühlsfacetten, die er zum Ausdruck bringen kann, reichen von Schwermut und Tragik bis zu unbeschwerter Heiterkeit und schelmischer Ausgelassenheit. Es entsteht der Eindruck, als käme der Klang von der Ferne, was ihn dafür prädestiniert, sentimentale und nostalgische Stimmungen zu schaffen. Er wird daher mit Vorliebe für lyrische, gefühlvolle und wehmütige Weisen genutzt, aber auch für pastorale, heitere und archaische sowie exotische Motive.
Hohes Register (des2 – a2)
Die hohen Töne klingen herb und eindringlich, im Forte durchdringend.
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