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Klarinetten werden transponierend und im Violinschlüssel notiert. Die Notation der Bassklarinette erfolgt im Violin- und Bassschlüssel.
Alle Klarinetten haben dasselbe Griffsystem (Fingersatz), die notierten Tonhöhen beziehen sich auf den Griff, den die KlarinettistInnen auf dem jeweiligen Instrument auszuführen haben. Wird z.B. auf zwei Klarinetten verschiedener Stimmung ein bestimmter notierterTon gespielt, so wird in beiden Fällen auch derselbe Griff (Fingersatz) angewandt. Durch die verschiedenen Grundstimmungen erklingt bei der zweiten Klarinette eine andere Tonhöhe als bei der ersten.
Der Vorteil dieser – historisch gewachsenen – Praxis liegt darin, dass KlarinettistInnen ein Griffsystem nur einmal einlernen müssen und es auf allen Instrumenten der Klarinettenfamilie anwenden können: z.B die Griffweise einer notierten B-Dur-Skala bleibt immer gleich, nur klingt auf der B-Klarinette eine As-Dur-Skala, während auf der A-Klarinette eine G-Dur-Skala klingt.
Die Spieler lesen die Noten, als ob sie für eine C-Klarinette geschrieben worden wären, durch die Wahl des Instruments entsteht die Transposition. Bei der C-Klarinette entspricht der Klang der Notation.
Aufgrund dieses Zusammenhanges zwischen Notation und Klang reicht der notierte Klang aller Klarinetten von e – c4.
Der Klang der höheren Klarinetten ist höher als die Notation. Die Es-Klarinette klingt eine kleine Terz, die D-Klarinette eine große Sekund höher als notiert:
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