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TONUMFANG  

Der notierte Tonumfang reicht bei allen Klarinetten von e – c4.

Dies entspricht bei der Klarinette in C auch dem klingenden Tonumfang.
Die Klarinette in B hat einen Umfang von d – b3 (im Orchester bis g3).
Die Klarinette in A hat einen Umfang von cis – a3 (im Orchester bis fis3).

 

Registereinteilung am Beispiel der Klarinette in B (klingend notiert)

 

 

 

Tiefes Register
(Chalumeau-Register)

d – e1

Mittleres Register
(Kehlkopfregister)

f1 – as1

Hohes Register
(Klarinettenregister)

a1 – f3

Höchstes Register
ges3 – b3

Manche Klarinetten haben in der Tiefe noch einen zusätzlichen Halbton: Das Rohr dieser Instrumente ist etwas länger und besitzt eine Es-Klappe (ergibt des auf der B-Klarinette).

 

Mikrotöne

 

 

In modernen Kompostionen werden auch Mikrotöne (z.B. Vierteltöne) verlangt. Sie können auf der Klarinette (und Oboe) durch Änderung des Ansatzes oder spezielle Griffe – meist Gabelgriffe – realisiert werden.

Mikrointervalle sind Intervalle, die kleiner sind als ein Halbton. Grifftabellen für Mikrotöne auf der Klarinette (z.B. B. Bartolozzi: „New sounds for Woodwinds“, 1967; Caravan; Rehfeldt) bieten für ein und denselben Ton oft sehr unterschiedliche Griffweisen an und müssen vom Instrumentalisten erprobt werden.