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Die Grundskala des Fagottes reicht von F bis f. Diese Skala wird mit Hilfe der Klappen in der Tiefe bis zum B1 verlängert. Mit einem sogenannten A-Schallstück, das auf das reguläre B-Schallstück aufgesetzt wird, ist auch das A1 noch spielbar.
Die Töne von fis bis d1 werden durch Überblasen der Grundskala (Überblasen ersten Grades) erzeugt, die Griffweise entspricht der in der unteren Oktave. Von es1 bis es2 (und höher) werden Spezialgriffe bzw. Griffkombinationen verwendet.
2 Faktoren sind ausschlaggebend dafür, dass die Griffweise für FagottistInnen trotz der großen Dimensionen ihres Instrumentes bewältigbar ist: 1. Klappen mit sehr langen Stielen 2. Die besonders dicke Rohrwand des Fagottes erlaubt es, die Tonlöcher schräg in das Holz zu bohren. So können FagottistInnen die 5 Grifflöcher bequem erreichen. Die spezielle Wandstärke trägt auch wesentlich zum Klangcharakter des Fagottes bei.
Übrigens: beim Fagott bleiben durch seine U-Form Kondenswasser der Atemluft oder Speichel im Instrument zurück. Die Tonlöcher am Flügel sowie der Stiefel sind daher mit Kautschuk oder ähnlichem Material gefüttert, um Fäulnisbildung vorzubeugen.
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