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Weich, sanft, samtig, mild, sonor, glatt, warm, ruhig, malerisch, gespannt, lebendig, durchdringend, klagend, weit, leicht, empfindsam, voll, rund, schlank, eng, delikat.
Durch die U-förmige Knickung des Fagottrohres verliert das Instrument den durchdringenden und glänzenden Schalmeiencharakter der Oboen. Der Teiltonreichtum macht den Fagottklang besonders farbig. Die Verschiedenheit der Register ist besonders ausgeprägt und gehört zu den Charakteristika des Fagotts: Im tiefen Register voll und sonor, im mittleren schlank, elegant, melodiös und im hohen Register eng, gepresst.
Fagotttöne eignen sich – besonders im Staccato – durch alle Register hindurch zur Erzeugung humoristischer und komischer Effekte sowie zur Zeichnung musikalischer Karikaturen.
Tiefes Register: B1 – F
Die tiefen Fagotttöne mit ihrem substanzreichen, kompakten und gleichzeitig unaufdringlichen Klang werden oft als Bassfundament eingesetzt. Sie wirken etwas dicker und schwerfälliger als die höheren Töne und strahlen in pp-Passagen eine besondere Sanftheit, Ruhe und Zentrierheit aus.
Darüber hinaus haben ihnen die KomponistInnen thematische Aufgaben ernsten, stolzen, würdevollen und majestätischen Charakters zugewiesen.
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